Erfahrungsbericht 1

Nachfolgend finden Sie den Erfahrungsbericht vom Besitzer dieser Seite. Es handelt sich bei mir übrigens um einen 40-jährigen Mann (Baujahr 1979), der an Multiple Sklerose erkrankt ist. Aufgrund meiner Erkrankung mache ich mir Gedanken über mögliche Auslöser der MS, unter anderem auch über Aspartam.


Informationen zur Person

Alles fing 2010 mit einer Panikattacke während der Autofahrt an. Ich hatte mehrfach das Gefühl mein Bewusstsein zu verlieren und fortan Dauerkopfschmerzen. Diese äußerten sich in Form von Druck- und nervenbedingten Stichkopfschmerzen. Ein ähnlicher Schmerz wie beim Zahnarzt, wenn freiliegende Nerven getroffen werden. Ungefähr 50 Attacken täglich zwingen irgendwann selbst den stärksten Mann in die Knie. Es folgten bis 2016 insgesamt vier psychosomatische Rehas und ein Aufenthalt in einer Spezialklinik für Kopfschmerzen. Also dann Mitte 2016 noch einige Dinge hinzukamen, wie beispielsweise Gleichgewichtsprobleme, Gangprobleme, gestörte Feinmotorik, Wortfindungsschwierigkeiten sowie die Erblindung eines Auges, hat es mich in die Notaufnahme verschlagen. Dort wurde Multiple Sklerose festgestellt und zeitnah eine Basistherapie gestartet. Das erste Medikament hatte mir nicht geholfen, weshalb ich schließlich bei meiner jetzigen Basistherapie gegen die MS landete.

Einblick meiner Aspartam Karriere

Alles fing mindestens 15 Jahre vor meiner MS Erkrankung an. Ich spielte Badminton und wechselte den Verein, um mich neuen Herausforderungen zu stellen. Nahezu täglich absolvierte ich Ausdauertraining und begann auf meine Ernährung zu achten. Diesbezüglich verwendete ich massenhaft Light Produkte. Jahrelang trank ich fast ausschliesslich den Aspartam Klassiker „Cola Light“. Zu diesem Zeitpunkt kannte ich den Süßstoff Aspartam noch gar nicht. Wichtig war mir lediglich, dass ich ein gutes Gefühl hatte, weil ich mich anscheinend gesund ernährte. Irgendwann fing dann der ganze Mist mit den Kopfschmerzen an und 8 Jahre später hatte ich meine Diagnose. Seitdem hinterfrage ich mich, mal mehr mal weniger, was hat die MS nun überhaupt ausgelöst. Ich bin übrigens nicht der Meinung, dass nur Aspartam der Grund sein könnte. Vielmehr denke ich an eine Verkettung unglücklicher Lebensgewohnheiten bzw. -umstände. Neben Aspartam zähle ich dazu auch noch das Rauchen, diverse Vorerkrankungen wie das Pfeiffersche Drüsenfieber, die ungünstige Angewohnheit beim Homeoffice meine Pullover regelrecht verspeist zu haben sowie mein Umgang mit dem Alkohol. Zwar nur noch maximal alle 3-6 Wochen ABER wenn, dann richtig und zumeist mit Filmriss. Aus all diesen Gedankengängen hatte ich ab 2017 meine Konsequenzen gezogen und lebe fortan bewusster. Unter anderem verzichte ich nun weitesgehend auf Light Produkte und habe mich auf Teesorten spezialisiert.

Für eventuelle Anregungen und Fragen: Marco.Rickhoff(ätt)web.de